Der ILEK-Prozess
Vorgehensweise
Die Koordination des Prozesses ist durch eine Lenkungsgruppe zu gewährleisten. Im Wesentlichen besteht ihre Aufgabe in der Abstimmung
der Zusammenarbeit, der Schwerpunktsetzung, der Vernetzung der Akteure und in der Vorbereitung erster Projektumsetzungen.
| Lenkungsgruppe mit Vertretern | |
| - | der Gemeinde Westoverledingen | |
| - | der Stadt Leer | |
| - | der Gemeinde Moormerland | |
| - | der Stadt Papenburg | |
| - | der Stadt Emden | |
| - | des Landkreises Leer | |
| - | des Landkreises Emsland | |
| - | des GLL - Amtes für Landentwicklung Aurich | |
| ILEK Beteiligungsprozess |
 |
Eine öffentliche Auftaktveranstaltung bildet die Grundlage für den anstehenden ILEK-Prozess und dient der Festlegung von
Arbeitskreisgruppen, an denen sich Vertreter der Bevölkerung (Politik, Verwaltung, Vereine, Verbände) und interessierte
Bürger beteiligen sollen. Die Stärken-Schwächen-Analyse, die Entwicklung von Leitbildern, Entwicklungszielen und Projektthemen
sowie von Strategien zur Realisierung der Entwicklungsziele mit Handlungsfeldern und beispielhaften umsetzungsfähigen,
prioritären Projekten (inkl. der Festlegung von Kriterien zur Auswahl) werden in ihnen festgelegt ("bottom-up"-Prozess)
und durch die Lenkungsgruppe intensiv begleitet (siehe Abbildung).
| Arbeitskreis 1 |
Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus
Patenschaft: Gemeinde Moormerland
Prozessbegleitung und Moderation: Dipl.- Biol. Heike Brunken-Winkler |
| Arbeitskreis 2 |
Siedlungs- und Infrastruktur, Daseinsvorsorge, Bildung
Patenschaft: Gemeinde Westoverledingen
Prozessbegleitung und Moderation: Dipl.- Ing. Diedrich Janssen |
| Arbeitskreis 3 |
Umwelt, Natur, Kulturlandschaft und Kultur
Patenschaft: Stadt Leer
Prozessbegleitung und Moderation: Dipl.- Ing. Stephan Sander |
Der gesamte ILEK-Prozess wird von einer intensiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet (regionale und lokale Presse,
lokaler Rundfunksender, Internet/eigene Homepage, öffentliche Veranstaltungen). Zu Beginn des Prozesses soll hierdurch eine
breite Beteiligung der Bevölkerung erreicht werden. In der Umsetzungsphase ist die Öffentlichkeitsarbeit weiter auszubauen,
um für die notwendige Transparenz und Akzeptanz auch bei denjenigen zu sorgen, die nicht unmittelbar in die Regionalentwicklung eingebunden sind.
| Am Ende des ILEK-Prozesses sollen folgende Ergebnisse stehen: | |
| - | zwei Gemeinden und drei Städte, die weiter zusammengewachsen sind, | |
| - | gemeinsame Ziele und eine Entwicklungsstrategie, | |
| - | ein Pool an Projektskizzen für die weitere Entwicklung der Region, | |
| - | eine Basis für förderfähige Projekte, | |
| - | ein Übergang ins Regionalmanagement. | |